Wernauer Adventskalender 2025

24. Türchen


Die Heilige Familie auf Herbergssuche

In meinem Büro gab es in den letzten Tagen eine schöne Aktion: In einer kleinen goldenen Kiste lagen Holzfiguren – Maria, Josef und der Esel – zusammen mit einer Geschichte und einer großen Kerze. Die Idee war, dass die Kiste in den Tagen vor Weihnachten von einer Person zur anderen weitergegeben wird. Man durfte die Figuren mit nach Hause nehmen und einen passenden Platz dafür suchen, die Kerze anzünden und sich Zeit nehmen. Zeit für ein wenig Ruhe, Da-sein, miteinander reden. Jeden Abend waren Maria und Josef auf der Suche nach einer neuen Herberge. Ganz unterschiedliche Menschen waren für kurze Zeit Herbergsmutter*Herbergsvater und stellten die Figuren auf die Fensterbank, auf den Teppich im Wohnzimmer oder auf den Frühstückstisch zwischen Brötchen und Marmelade. Die Krippenfiguren haben bestimmt einiges gesehen und gehört in den letzten Tagen, viel Leichtes und Fröhliches, vielleicht auch manches Anstrengende und Schwere.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Foto: Oliver Brux
 
Überlege mal: Was würden Maria, Josef und der Esel erleben, wenn sie für eine Nacht bei dir daheim wären? Wie fühlt es sich an, dass sie mitten drin sind in deinem Alltag? Dass sie auf deinem Küchentisch stehen statt in einem Stall. Was ändert sich, wenn Jesus dazukommt, das Kind in der Krippe, dessen Geburt wir heute feiern? Von dem die Bibel (Jes 9,5) schreibt: „…die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.“ Vielleicht rückt Weihnachten so ein ganzes Stück näher an uns ran.

 

Frohe Weihnachten! Eure Steffi

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