Wernauer Adventskalender 2025
16. Türchen
Drei Menschen aus der Kolpingjugend erzählen
Nora: Für mich beginnt Advent dort, wo Menschen zusammenkommen – bei Gruppenstunden, beim Plätzchenbacken oder einfach beim kurzen Austausch nach einer Aktion. Diese Gemeinschaftsmomente helfen mir, offen zu sein für das, was die Adventszeit schenken will. Wenn ich bewusst zuhöre, merke ich, wie viel Hoffnung, Kreativität und Wärme in diesen Begegnungen steckt. Advent erinnert mich daran, dass echte Verbundenheit oft im Kleinen beginnt.
Josephine: Advent heißt für mich: zwischen To-do-Listen, Weihnachtsfeiern und Plätzchenduft trotzdem Momente zu finden, die mich zur Ruhe bringen. Meist gelingt mir das erst, wenn ich mir einen Kakao mache und einfach mal nichts tue – außer dem Funkeln der Lichterkette zuzusehen. Dann merke ich wieder, dass die kleinen Dinge oft die größten sind. Um offen zu bleiben, hilft mir, mein Handy öfter wegzulegen und bewusst hinzuspüren, was mich bewegt. Und manchmal ist der beste Adventsmoment einfach ein Vanillekipferl-Biss.
Victoria: In der Adventszeit versuche ich jeden Tag einen Moment der Stille zu finden – oft reicht schon der kurze Weg nach Hause im Dunkeln, wenn überall kleine Lichter aufleuchten. Diese Momente helfen mir, wieder „auf Empfang“ zu schalten und wahrzunehmen, was wirklich wichtig ist. Manchmal entdecke ich dabei kleine Zeichen, die ich sonst übersehen hätte: ein freundliches Lächeln, ein Lied aus einem offenen Fenster, der Duft von Plätzchen. Advent ist für mich wie ein leiser Hinweis, achtsamer durch den Alltag zu gehen. Und genau darin liegt für mich die besondere Vorfreude auf Weihnachten.

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