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Valentinsimpuls - Sehnsucht und Segen

Schmecke die Schokolade, wie sie auf der Zunge schmilzt. Es ist wie ein Geschmack, der sich überall in dir ausbreitet. Es ist wie eine Sehnsucht, die lange, lange bleibt.

 

Segen (Pralinen-Papier  oder normales Papier falten): Falte all deine guten Wünsche für diese Person in das Papier hinein. Du kannst einen Gegenstand, ein Zeichen oder einfach drauf los falten. Erzähle Gott in Gedanken, was du der Person wünschst. Vertraue sie ihm an. Sprich mit Gott, als wäre er ein guter Freund. Was du sagst muss nicht perfekt sein. Auch nicht viel. Aber du darfst ehrlich sein. Wenn du fertig gefaltet hast, sag in Gedanken „Amen.“

 

 „Gott ist die Liebe. Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott. So sei der Mensch, an den du denkst gesegnet. Mit Haut und Haar. Mit Körper und Seele. Mit all deinen Wünschen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Variationen

Eine Variation ohne Pralinen könnte so aussehen:

Du verteilst anstelle von Pralinen Notitzblockzettel.

Sehnsucht: Denke an jemanden, der dir am Herzen liegt. Egal ob du verliebt bist oder in einer anderen Art von Liebe verbunden, egal ob dieser Mensch das weiß oder nicht, egal ob ganz nah oder ganz weit weg … einfach jemand, der dir richtig am Herzen liegt. Du musst niemandem sagen, an wen du denkst. Schreibe den Namen dieser Person unsichtbar mit deinem Finger auf das Papier.

Segen: Falte all deine guten Wünsche für diese Person in das Papier hinein. Wie oben.

Jugendspirituelle Hintergründe

Beten ist gar nicht so einfach. Reden mit jemandem, den man gar nicht richtig kennt und überhaupt gar nicht sehen kann!?!

Jugendlichen fällt es leichter, nicht beim Unbekannten (nämlich Gott) anzufangen, sondern beim ganz Nahen: bei dem, was einem am Herzen liegt, zum Beispiel bei einer Person, die einem wichtig ist.

Dieser Impuls folgt der "natürlichen Gebetsrichtung" von innen nach außen, vom Herzensanliegen hin zu Gott. Er folgt dem Grundsatz: Man muss Gott nicht kennen, um zu beten.

Die Schritte im einzelnen sind: 1. Denke an jemanden, der dir am Herzen liegt. 2. Überlege dir: Was wünschst du dieser Person. 3. Vertraue deinen Wunsch (und die Person) Gott an.

Damit folgt der Impuls dem klassischen Fürbittgebet.