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Einführung ins Thema

 

 

Jugendspiritueller Hintergrund: Eine Generation auf der Suche nach Sicherheit und Gemeinschaft

 

 

Jugendliche sind auf der Suche nach Sicherheit.

 

Die Welt erscheint ihnen an vielen Stellen unklar, nicht eindeutig und unsicher zu sein. Die Fülle an Informationen in Medien und sozialen Netzwerken dient nicht immer der Wahrheit. Oft verunsichern wider-

sprüchliche Signale, Erwartungen, Ideale und Nachrichten. Alles nur fake-news? Wer hat Recht? Wem kann ich glauben, wem darf ich trau- en? Wo ist gesunder Zweifel angebracht? Dieser Zweifel-Zwang ist All- tag geworden – auch als Selbstzweifel: Bin ich schön, fleißig, intelligent und gut genug? Werde ich meinen Platz im Leben finden können?

Nicht selten ist dieser Zweifel-Zwang zum Verzweifeln.

 

Dieser Aspekt des Lebensgefühls wird im Titel durch das Wort „Zweifel-

los!“ aufgegriffen. In Wortspielen rund um das Wort „Selbstzweifel“,

„zweifeln“ und „Verzweiflung“ finden die Sorgen, Unsicherheit und

Ungewissheit junger Menschen Raum.

 

 

Jugendliche sind auf der Suche nach Gemeinschaft.

 

In dieser Situation einer unklaren, unsicheren Welt suchen Jugendliche zunehmend die Geborgenheit und Sicherheit in der Gemeinschaft von Familie und Freunden. Die Verweildauer junger Menschen im Eltern- haus nimmt stetig zu, die Bedeutung von Freundschaft (verbunden mit

dem Wert Treue und Vertrauen) ebenso. Gott allerdings wird nur sehr selten als Gegenüber, Partner und Lebensbegleiter wahrgenommen. Das Gefühl, nicht allein zu sein ist Jugendlichen extrem wichtig. Leider

verbindet sich dieser Wunsch nicht selten mit der Angst, nicht dazuzu- gehören und den oben genannten Selbst-Zweifeln: „Bin ich gut genug, um dazuzugehören? Bin ich es wert, angenommen zu werden?“

 

Dieser Aspekt des Lebensgefühls kommt im zweiten Teil des Titels zum

Ausdruck.

 

 

So ist der Titel als doppelte Zusage auf grundlegende Fragen junger Menschen zu verstehen:

 

„Du darfst sicher sein! Du bist nicht allein!“