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Jugendspiritueller Hintergrund

An Allerheiligen gedenken wir ALLER Heiligen, die die katholische Kirche kennt. Aber wer ist das?

Das sind vielleicht auf den ersten Blick die Vielzahl an heilig gesprochenen, verstorbenen, besonderen Christinnen und Christen, die von der Kirche als Heilige verehrt werden.

Gleichzeitig geht es um die Heiligkeit jedes Menschen: Heilig zu sein ist nicht etwas Unerreichbares für jemanden wie du und ich. Da wir von Gott geliebt sind, sind wir besondere, wertvolle, heilige Menschen.

Schon der Apostel Paulus schreibt „an alle in Rom, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen.“ (Röm 1,7) und wendet sich an die ganze Gemeinde und damit jedeN einzelneN ChristIn.

Dass wir auch Schwächen haben (dürfen), schmälert diese Heiligkeit nicht. Es geht nicht darum perfekt zu sein. JedeR zählt und ist in einer Gemeinschaft, einer Gruppe wichtig und wertvoll. JedeR hat „heilige“ Eigenschaften. Alles an diesem Menschen macht ihn erst zu dem Individuum, das er/ sie ist und das ihn/ sie auszeichnet.

Diesen Gedanke greift das Bild vom Zucker in zweifacher Weise auf:

Schon allein auf einen Teelöffel oder in eine Zuckertüte passen unzählig viele Zuckerkörner. Würde man versuchen sie ernsthaft zu zählen, wäre man vermutlich eine ganze Weile beschäftigt.

Und auch Zucker ist nicht perfekt. Natürlich macht er süß. Er verleiht dem Lebensmittel seinen Geschmack. Er lässt es besser schmecken. Gleichzeitig ist zuviel Zucker ungesund und verursacht Karies.

Der Impuls möchte die Perspektive bei diesem kirchlichen Feiertag bewusst auf die verstorbenen UND lebenden Heiligen richten. Je nach Auswahl des Impulses kann der Schwerpunkt in die eine oder andere Richtung gesetzt werden.

 

Der Festtag Allerheiligen kann als Anlass genommen werden. Es eignet sich aber auch der Namenstag eines Heiligen oder das Patrozinium einer Gemeinde, um den Impuls in einer Gruppenstunde, im Religionsunterricht, in der Katechese einzusetzen.

 

 

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